Stiehl dieses Buch nicht!
Aufruf an alle deutschsprachigen Buchautoren/Schriftsteller.
Wer den offenen Brief unterzeichen möchte, füllt bitte das Formular aus. Es geht auch um deine Zukunft!
Deine Arbeiten – Dein Recht – Dein Geld!
Weltweit türmen sich Appelle, Briefe, Klagen und der Unmut gegen Künstliche Intelligenz. Buchautoren wehren sich weltweit gegen Datenraub ihrer Bücher! Musiker, Content-Moderatoren und weitere Berufsgruppen tun dies ebenfalls.
KI-Audioproduktion ist ein weiterer negativer Punkt im Buch-Verlagswesen. Menschen werden gegen Künstliche Intelligenz ausgetauscht Siehe Beitrag
Oftmals vertonen Buchautoren ihre Bücher selbst und lesen diese vor. Dies ist eine Einnahmequelle für die Urheber. Außerdem werden immer mehr menschliche Sprecher durch KI-Stimmen ersetzt. Es hört sich billig an, weil es billig ist! Das kann Existenzen zerstören und macht viele arbeitslos!
Louis Melloy hat bereits im Jahr 2020 darauf hingewiesen, dass Buchautoren ihren Verlag in Bezug auf KI besondere Vereinbarungen unterzeichnen lassen sollten.
Was heute überall auftritt, war Louis Melloy schon damals bewusst und er warnte seine Schriftstellerkollegen davor.
KI-Systeme kopieren ganze Bücher und weitere Texte ungeachtet der Urheberrechte. Sprachmodelle nutzen diese Texte direkt und lernen nicht nur daraus, wie es die KI-Betreiber gern behaupten. KI-Modelle lesen Texte nicht nur, sie verwenden diese immer und immer wieder – das ist nichts weiter als Massenproduktion. Nutzer verdrängen leider häufig den wichtigsten Teil in diesem Zusammenspiel: Nutzen sie Künstliche Intelligenz, um ein Buch oder ein Bild zu erstellen, dann schreiben und malen sie nicht, sie kopieren die Werke anderer!
Künstliche Intelligenz sollte nur für Verwaltungsaufgaben genutzt werden, nicht um Menschen zu ersetzen oder gezielt auszutauschen.
Verlage müssen dazu aufgefordert werden, keine Bücher zu veröffentlichen, die mit KI-Tools auf urheberrechtlich geschützten Inhalten basieren und ohne Zustimmung oder Vergütung der Buchautoren/Urheber erstellt wurden. Zudem sollten nur menschliche Hörbuchsprecher beim Vertonen von KI-freien Büchern eingestellt werden.
Es gibt bereits die ersten Urteilssprüche, in dem Gerichte KI-Unternehmen das Recht einräumen, urheberrechtlich geschützte Werke zum Trainieren zu verwenden – vorausgesetzt, sie erwerben die Kopien dieser Werke auf legale Weise.
Wir wollen einen offenen Brief im deutschsprachigen Raum an alle ansässigen Verlage verfassen, in dem wir dazu auffordern:
1. keine Bücher zu veröffentlichen, die durch KI-Werkzeuge auf Basis urheberrechtlich geschützter Inhalte entstanden sind, nicht offen und auch nicht heimlich.
2. keine Autorennamen zu erfinden, um damit KI-generierte Bücher zu veröffentlichen, die aufgrund gestohlenen Inhalts entstanden sind.
2. nur menschliche Hörbuchsprecher zu verpflichten, und keine Künstliche Intelligenz.
3. kein menschliches Personal durch KI auszutauschen, das mit der Verarbeitung, dem Marketing und der Aufbereitung von Büchern beschäftigt ist.
4. keine KI-Werkzeuge zu nutzen, die auf gestohlenen Werken von Künstlern basieren (auch nicht teilweise).
5. keine neuen Angebote zu erschaffen, die die Produktion von Texten oder Kunst überwachen, die auf gestohlenen Werken von Künstlern basieren.
Sämtliche Punkte gelten sowohl für bereits vorhandene KI-Techniken als auch für zukünftige.
Wir sammeln zunächst alle Unterschriften und erstellen dann ein leeres Buch mit dem Titel "Stiehl nicht dieses Buch", in dem nur die Namen der Autoren, die unterzeichnet haben, und unsere Forderungen enthalten sind. Ähnliche Projekte gibt es bereits in anderen Ländern.
Dies wird das deutschsprachige Pendant.
Danke an dieser Stelle an Louis Melloy, der uns tatkräftig unterstützt!
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