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KI – Technik zur Unterstützung von Krankheit?

Als Erstes werde ich Sie in eine Zeit führen, in der jemand für sein handwerkliches Missgeschick und fehlende Erfahrung zur Rechenschaft gezogen wurde. Anschließend erkläre ich, weshalb so viele Personen Künstliche Intelligenz nutzen und selbige immer die gleichen Antworten von sich geben, wenn Sie auf das Thema reagieren.
Ich möchte Ihnen mit logischen Schlussfolgerungen ein wenig Denkarbeit abnehmen, damit Sie nicht selbst in die KI-Falle tappen und über den KI-Nutzer besser aufgeklärt sind.

Imperitia
Bereits im frühen 2. Jahrhundert n. Chr. haben die römischen Juristen diesen Begriff verwendet.
Worum geht es? Mangelnde Fähigkeiten oder Erfahrung als Grundlage für die rechtliche Verantwortung unqualifizierter und qualifizierter Personen, die im Laufe ihrer Arbeit das Eigentum eines anderen beschädigen.
Der Begriff wird in einer Vielzahl von Situationen eingesetzt.
Zum Beispiel:
• Ein Patient vertraut einem Arzt sein Leben an, indem er ihn beauftragt, eine Operation am eigenen Leib durchzuführen. Ein Arzt, der dieses Handwerk nicht beherrscht und ordnungsgemäß ausführt, schadet dem Patienten.
• Ein Hausbauer erhält den Auftrag, ein Haus zu bauen. Jemand kommt darin zu Tode, weil das Dach einstürzt.

Schon damals galt: Wer anderen Schaden zufügt, muss dafür geradestehen!
Beispielsweise musste ein Handwerker Ersatz leisten, wenn er das Gefäß seines Kunden, das er mit Schnitzereien versehen sollte, zerbochen hatte. Ein Hausbauer, durch dessen Arbeit jemand starb, musste unter Umständen mit seiner Hinrichtung rechnen.

Schon vor 4000 Jahren!
Die alten Babylonier gravierten solche Gesetze in Steintafeln ein.
Unser modernes Ziviljustizsystem basiert auf biblischen Prinzipien und spiegelt eine 4000-jährige Entwicklung von Überzeugungen und Wissen wider.
Ein Beispiel: Hammurabi war der sechste König von Babylon und regierte von 1792 v. Chr. bis 1750 v. Chr. Der Kodex von Hammurabi enthielt 282 Gesetze, die auf zwölf Steintafeln eingraviert wurden und öffentlich sichtbar waren. Hammurabis Kodex war einer der frühesten schriftlichen Gesetze in Bezug auf handwerkliche Arbeiten, Besitztum und Schadenersatz.

Auszug aus den 282 Gesetzen durch Hammurabi
Gesetz 229: Wenn ein Bauunternehmer ein Haus für jemanden errichtet und es tötet den Hausbesitzer, dann soll der Baumeister ebenfalls hingerichtet werden.
Gesetz 230: Wenn es den Sohn des Hausbesitzers tötet, soll der Sohn des Baumeisters ebenfalls hingerichtet werden.
Gesetz 231: Wenn es einen Sklaven des Besitzers tötet, dann soll er zahlen – Sklave für Sklave, an den Hausbesitzer.
Gesetz 232: Wenn es Güter ruiniert, soll er für alles entschädigen, was er geschädigt oder zerstört hat.

Die damaligen Gesetze zum Schutz des Besitztums jedes Einzelnen sind noch heute in unseren Gesetzen verankert und auch sinnvoll!
Die Hauptaussage daraus ist absolut angebracht und bedeutet: Mangelnde Fähigkeiten und Erfahrungen bei der Ausübung einer Tätigkeit, bei der ein anderer zu Schaden kommt, ist mit gleicher MÜNZE heimzuzahlen – diese Aussage ist eindeutig!
Wir alle kennen den Spruch ›Auge um Auge, Zahn um Zahn‹.
In einer Marktwirtschft, wie wir sie heute vorfinden, werden Gesetze immer mehr zum Vorteil des Profits missachtet und aufgrund fadenscheiniger Agumente ausgehebelt oder einfach nur SCHÖNGEREDET.
Die Moral und der Respekt vor Mitmenschen, die lange Zeit Grundsatz eines jeden Handwerks in Verbidung mit dem Kunden und in jeder Zivilisation waren, zählen nicht mehr, solange nur etwas Profit dabei herausspringt. Das Eigentum anderer zu bekommmen oder es zumindest in allen Formen auszunutzen, ist mittlerweile Hauptantrieb der meisten KI-Nutzer und natürlich der KI-Entwickler und Betreiber.

Menschliches Handeln aus reinem Egoismus
Im Laufe der Jahrtausende haben wir uns vor allem geistig verändert, nicht zu unserem Vorteil!
Zu diesem Thema empfehle ich Ihnen mein Buch ›Irrsinn der EGOlution‹, das Sie über meine Webseite erhalten können. Außerdem das Buch ›Our Own Worst Enemy‹ des Autors Tom Nichols, in dem er Narzissmus als das Hauptproblem in den USA aufgreift, und das Buch von Alice Miller ›The Drama Of The Gifted Child‹.
Geld wurde seit seiner Erfindung immer mehr zum Auslöser für alles, was wir tun. Der krankhafte Drang nach Besitztum und Vergnügen sind Grund für unmoralisches Verhalten, und Ausreden sollen dies rechtfertigen. Viele schrecken auch vor Gewalt nicht zurück, um an Geld zu gelangen, das können wir jeden Tag miterleben.

Die Erfindung der haltlosen Argumentierung
Missachtung von Gesetzen oder deren Fehlen aus Unwissenheit über installierte Techniken sind weitere Gründe, weshalb die Nutzung von Künstlicher Intelligenz überhaupt so weit gekommen ist. In einer gesunden Gesellschaft, in der Gesetze, das Wohl eines jeden und auch das Besitztum aller respektiert wird, wäre KI nicht einmal entwickelt worden. Zumindest würde sie nicht so genutzt werden, wie sie heute genutzt wird.
KI-Kunden, die KI-Dienste zur Generierung von digitalen Inhalten benutzen, haben fast immer ein Defizit an Erfahrung und handwerklichem Geschick, um ohne KI herzustellen, das sie nun mit ein paar Klicks zusammenbasteln.

Jemand, der ein Buch aus einem Text generiert, den er beispielsweise aus einem Buch zuvor kopiert, das nicht von ihm, sondern von einem Schriftsteller geschriebenen wurde, wird sein Handeln immer schönreden. Dieses Verhalten sehen wir bereits überall. Wer seinen Reichtum mehren will, der findet Wege, sind diese auch noch so unmoralisch.
So ist es kein Wunder, dass KI-Kunden immer die gleichen Argumente vortragen, weshalb sie KI nutzen. Diese beruhen keineswegs auf Logik oder Sinn, sondern ausschließlich auf Egoismus. Vor allem die KI-Intensivnutzer erfinden immer neue haltlose Argumente, warum sie das tun und weshalb es gut sein sollte.
Jemand, der weder zeichnen noch schreiben kann, wird höchstwahrscheinlich Künstliche Intelligenz heranziehen, um seinen Drang nach Besitztum durch den Verkauf visueller Produkte befriedigen zu können. Da es zurzeit keine ordentlichen und allumfassenden Gesetze in Bezug auf KI gibt, fühlt er sich zudem auf der sicheren Seite.

Eines sollte uns klar sein: Es gibt genug Personen, die weder ein Buch schreiben noch zeichen oder ein ansehnliches Video ohne KI erstellen können. Dies ist einer der Hauptgründe, weshalb auch so viele Künstliche Intelligenz nutzen und es toll finden.
Mit dem nötigen Hintergrundwissen ist es relativ einfach, etwas zu erfinden, von dem man weiß, das es die breite Masse freudestrahlend annehmen wird, weil sie sich damit Reichtum und Ansehen erhofft oder zumindest glaubt, sie wäre über Nacht zu Michelangelo und zum Bestsellerautor geworden.

Das Wissen über das menschliche Verhalten, vor allem wenn es um Profit und Besitztum geht, sagt uns, weshalb wir im Internet immer wieder die gleichen Antworten und Ausreden von vielen KI-Kunden lesen können. Wenn fehlende Fähigkeiten durch Technik ersetzt werden, die Mitmenschen Schaden zufügt, müssen wieder alte Gesetze in Kraft treten – Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Bisher sind nur wenige Anpassungen von Seiten der Gesetzgeber zur Bändigung der KI-Unternehmen und deren Nutzung gemacht worden. Sobald sich jedoch die Richtigen dieser Sache annehmen, wird sich die Lage für alle, die diese Code-Technik nutzen oder vermarkten, grundlegend ändern. Dann werden wir Aussagen lesen wie: »Ich hatte schon immer so ein Gefühl, dass es nicht okay ist.«, »Ich wollte es ja nur ausprobieren.«, »Ich habe der KI vertraut.« ...
Auch diese Aussagen werden nur Ausreden sein. Jeder, der heute KI nutzt, muss wissen, dass er bereits vorhandene Inhalte kombiniert (oftmals sogar urheberrechtlich geschützt), und dass diese fast ausschließlich von anderen mit viel Arbeit erstellt wurden. Und wie schon damals, zu Zeiten des Hammurabi oder der alten Römer, hat jeder die Arbeit und das Besitztum seiner Mitmenschen zu respektieren, und für jeden Schaden, den er ihnen zufügt, aufzukommen!

Gesetze des Hammurabi (Babylon)
Römische Gesetze im Fall des Fehlens von Fähigkeiten

Kriegssatire gibt es in deutsch und englisch bei artdesign88

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