Autor Andreas Gruber
In welchen Genres schreibst du?
Thriller, Jugendbücher, Horror/SF
Titel deiner bisher veröffentlichten Bücher?
8 Titel Todes-Reihe mit Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez
4 Titel Rache-Reihe mit Walter Pulaski und Evelyn Meyers
3 Titel mit Peter Hogart
3 Titel Jugendbuch Reihe Code Genesis
3 Titel Jugendbuch Reihe Last Line of Defense
2 Titel Herz-Reihe mit Elena Gerink
2 Horror Romane
7 Kurzgeschichtenbände
Wie kamst du zum Schreiben?
1996 war ich 3 Wochen im Krankenstand ans Bett gefesselt, da habe ich am Laptop begonnen, einen Roman zu schreiben.
1997 habe ich dann die ersten Kurzgeschichten veröffentlicht.
2000 meinen ersten Sammelband mit 9 Horror Storys veröffentlicht.
2005 meinen ersten Roman veröffentlicht.
So ging es dann weiter, bis ich einen Literaturagenten gefunden habe, der mich im Goldmann-Verlag untergebracht hat, für den ich auch heute noch schreibe.
Seit 2014 hauptberuflich.
Damit konnte ich mir meinen großen Traum erfüllen, Schriftsteller zu werden und davon leben zu können.
Worauf konzentrierst du dich beim Schreiben am meisten?
Auf coole und spannende Dialoge, Charaktere mit Ecken und Kanten, spannenden Szenen und originelle Handlungen. Zumindest probiere ich es.
Meist schreibe ich zu aufwühlender Filmmusik mit Kopfhörern, z.B. zu der TV-Serie „The Last Ship“ oder zu Guy Ritchie oder Quentin Tarantino Filmen.
Wie alt warst du, als dir das erste Mal der Gedanke kam ein Buch zu schreiben?
Meinen ersten Roman, einen Krimi, habe ich mit neun Jahren während der Sommerferien im Keller der Schrebergartenhütte meiner Eltern geschrieben. Mit einem Bleistift auf einem Notizblock. Er hieß „Moneten, Bier und heiße Bräute“. Aber nach drei Seiten waren alle Helden tot. Der Roman war zu Ende – und meine Schriftstellerkarriere ebenfalls. Zumindest vorübergehend.
Wie lässt du dich inspirieren?
Von allem: Comics, Filme, Hörspiele, Heavy Metal, TV-Serien, Kino, Sachbücher, Zeitungsartikel, Gespräche mit Freunden. Sobald eine Idee kommt, schreibe ich sie nieder und versuche dann (oft Jahre später) sie mit anderen Ideen zu etwas Neuem zu kombinieren.
Ist das Schreiben so etwas wie ein Ventil für dich und wenn ja, wie beschreibst du es?
Ein Ventil für Ärger, Zorn, Frust, Aggressionen? Nein, ist es nicht. Eher ein Ventil, um kreative Schaffensfreude aufs Papier bzw. in die Computerdatei zu bekommen.
Ich fühle mich gut, wenn ich Figuren, Plots und Welten erschaffen kann, weil ich da den Ausgang der Handlung steuern kann.
Welches deiner Bücher gefällt dir selbst am besten?
Die Jugendbuchreihe Last Line of Defense. Da konnte ich alles reinpacken, was ich als Teenager damals selbst gern gelesen hätte und es richtig krachen lassen.
Welche Charaktere deiner Bücher sind dir am meisten ans Herz gewachsen?
Maarten S. Sneijder aus der Todes-Reihe, Erik aus Last Line of Defense und das Frettchen Charlie aus meiner Jugendbuchreihe Code Genesis.
Wann erscheint voraussichtlich dein nächstes Buch?
Mitte November, Teil 2. der Herz-Reihe: Herzfluch, 590 Seiten im Goldmann-Verlag.
Was sagst du deinen Lesern, die selbst gern schreiben würden, aber nicht wissen, wie sie beginnen sollen?
Hauptsache beginnen. Egal, ob es schlecht ist oder nicht. Dann hast du wenigsten morgen etwas, das du korrigieren kannst.
Jeden Tag ein paar Seiten.
Danach Sachbücher übers Schreiben lesen.
Andere Newcomer-Autoren finden, um gegenseitig die Text zu lektorieren.
Danach einen Literaturagenten suchen.
Und mit viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel Geduld dranbleiben.
Und scheiß auf negative Kritiken. Du schreibst für diejenigen, denen deine Bücher gefallen, und nicht für die, denen sie nicht gefallen.
Deine Abschlussrede
I wanna hear you shout, all you motherfuckers! Thank you an good night!
(Meistens die Abschlussworte bei einem Heavy Metal Konzert)