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Ihre MetaMask-Wallet im Rahmen des KYC-Verifizierungsprozesses muss verifiziert werden.

So oder ähnlich lautet der Text in aktuellen SPAM-Mails. MetaMask ist eine digitale Geldbörse. In einer solchen Geldbörse kannst du Krypto-Währungen speichern und zu anderen Wallets übertragen. SPAM-Mails, die unter dem Namen ›MetaMask‹ gesendet werden, gehören zu Pishing-E-Mails, die darauf abzielen, E-Mail-Empfänger zu verleiten, ihre Wallet-Benutzerinfos preiszugeben.

Hauptsächlich werden Links in solchen SPAM-Mails eingebaut, die den Empfänger auf eine gefälschte Webseite führen, um dort Eingaben vorzunehmen, die dann von den Betrügern aufgezeichnet werden.
Es wird immer die gleiche Taktik verwendet, um dich zu verunsichern.
Beispielsweise mit dem Betreff: Dein Wallet-Konto ist eingeschränkt, du musst handeln! Glaube solch einer Meldung und betrügerischen E-Mail niemals! Markiere diese als SPAM und öffne sie nicht! 
Stattdessen gehst du auf die Webseite, von der angeblich die Meldung kommt, und schaust direkt dort nach. Wenn du dich wie immer anmelden kannst und auch keine Nachricht in deinem Postfach unter deinem Account findest, kannst du dir ganz sicher sein, dass es ein Betrugsversuch ist.

Mit gestohlenen Krypto-Wallets kann unter Umständen viel erbeutet werden. Da die Anzahl der Kunden im Bereich Kryptowährung steigt, erhöht sich auch die Anzahl derer, die sich daran bereichern möchten. Ein weiterer Grund könnte auch ›madigmachen‹ der Kryptowährungen sein, da diese oft das Pendant zu den Zentralbankwährungen darstellen.

Weshalb?

Im Gegensatz zu Zentralbankwährungen sind die meisten Kryptowährungen dezentral (Dezentrales öffentliches Kassenbuch) und alle Teilnehmer haben im Idealfall eine Kopie davon. Bei Zentralbankwährungen sind es die Zentralbanken, die Währungen verwalten und ausgeben!
Was auch immer der Grund für die Verteilung solcher SPAM-Mails und Wahrnehmungen ist, Vorsicht ist angeraten! Aber auch eine objektive Sichtweise. Du kannst Sicherheitssoftware auf deinen Geräten installieren, um dich vor solchen Angriffen besser schützen zu können. Mache dich auf jeden Fall, bevor du dich für Programme und Werkzeuge entscheidest, schlau über deren Hersteller. Dabei sollte dein Augenmerk darauf liegen, wie er mit deinen persönlichen Daten umgeht. Viele Anbieter verkaufen Nutzerdaten!
Recherchiere ein wenig über das Unternehmen und auch, ob es in der Vergangenheit Datendiebstahl gab. Eine Webseite, um an solche Informationen zu kommen, ist beispielsweise ›firewalltimes.com‹.

Wichtig: Suche in englischer Sprache! Leider lassen sich kaum bis keine vergleichbaren Warnmeldungen in deutscher Sprache finden.

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