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Die Community für Leser


Wer oder was ist Satoshi Nakamoto?

Bei einem Zahlsystem wie Bitcoin wird Vertrauen zwischen den Parteien einer Zahlung und deren Verarbeitung durch integrierte Mechanismen überflüssig.
Dieser Grundstein wurde mit Bitcoin gelegt, um vielleicht aus der Banken- und Währungsmisere herauszukommen.

Die bekannteste Bitcoin-Wallet-Adresse ist die von ›Satoshi Nakamoto‹
Die Adresse, die Satoshi verwendet hat, um die Belohnung von 50 BTC aus dem Mining des ersten Blocks auf der Bitcoin-Blockchain zu erhalten. Dieser Block wird auch als ›Genesis-Block‹ bezeichnet. ›1A1zP1eP5QGefi2DMPTfTL5SLmv7DivfNa‹

Satoshi hat sein Bitcoin-Vermögen all die Jahre nicht angerührt.
Wir wissen das, weil Forscher in der Lage gewesen sind, Wallets zu identifizieren, die ihm gehören.

Satoshi Nakamoto soll eine große Anzahl Wallet-Adressen besitzen – Schätzungen nach mehr als 20 000. Die meisten Wallets von Satoshi enthalten 50 BTC, dies war die Bitcoin-Blockbelohnung vor der ersten Bitcoin-Halbierung.
Das Merkwürdige an der Genesis-Adresse ist die Tatsache, dass die 50 BTC, die er als Belohnung für das Mining des Genesis-Blocks erhalten hat, nicht ausgegeben werden können, da Satoshi die Transaktion des Genesis-Blocks nicht zur globalen Transaktionsdatenbank hinzugefügt hat.

Gibt oder gab es eine Person namens Satoshi Nakamoto, die gemeinsam mit den Cypherpunks den Bitcoin entwickelt hat?
Vermutungen zufolge könnte er auch tot sein, da alle anderen Bitcoin-Wallets, die ausgegeben werden könnten, bisher ebenfalls nicht angerührt wurden.

Begeben wir uns auf ein Bitcoin-Abenteuer!

Entwicklung einer Bewegung
In den 1980er-Jahren berichtet Dr. David Chaum ausführlich über Themen wie ›anonymes digitales Bargeld‹ und ›pseudonyme Reputationssysteme‹, die er in seinem Artikel ›Security without Identification – Transaction Systems to Make Big Brother Obsolete‹ beschreibt. In den folgenden Jahren verfestigten sich diese Ideen zu einer Bewegung.
Ende 1992 gründen Eric Hughes, Timothy C. May und John Gilmore eine kleine Gruppe, die sich monatlich in Gilmores Firma Cygnus Solutions in der San Francisco Bay Area trifft. Die Gruppe wird humorvoll als ›Cypherpunks‹ bezeichnet, eine Ableitung von ›Crypto‹ und ›Cyberpunk‹.

Getrieben durch das Chaos in der Bankenwelt, bei der undurchsichtige Geschäftspraktiken auf dem Tagesplan stehen und, da es an mathematischer Ordnung fehlt, eine Depression nach der anderen herbeigeführt wird, entsteht eine Idee, die genau das Gegenteil bewirken soll: Zwischenmenschliches Vertrauen überflüssig machen. Kryptografie mit einem Mechanismus, als ›Proof-of-Work‹ bekannt, ist die Lösung.
Sie klärt sowohl das Problem mit dem ›Double-Spending‹ als auch das mit der Sicherheit.
Die Ergebnisse sind Anonymität und Transparenz.

Darlegung 1, Bitcoin – Kryptowährung
Bitcoin ist die wohl bekannteste und erste dezentrale Kryptowährung. Knoten im Peer-to-Peer-Bitcoin-Netzwerk verifizieren Transaktionen durch Kryptografie und zeichnen sie ohne zentrale Aufsicht (dezentraler Blockchain) in einem öffentlich verteilten Hauptbuch auf, dem sogenannten ›Distributed Public Ledger‹.
Der Konsens zwischen den Knoten wird durch einen rechenintensiven Prozess erreicht, der auf dem Proof-of-Work, auch Mining genannt, basiert, der die Sicherheit der Bitcoin-Blockchain garantieren soll. Das Mining verbraucht große Mengen Strom und steht wegen seiner Umweltauswirkungen in der Kritik. Entwickelt haben soll sie eine Person namens ›Satoshi Nakamoto‹.
Auffällig ist, es gibt weder ein Foto noch echt wirkende Informationen zu dieser eher imaginären Figur. Bisher sind drei Personen bekannt, die Satoshi Nakamoto sein sollen.

Halten wir fest: Über den Entwickler einer der angeblich bahnbrechendsten Erfindungen ist nichts bekannt. Die spärlichen Informationen erwecken den Eindruck eines gescheiterten Versuchs, falsche Informationen in Umlauf bringen zu wollen.

Im Oktober 2008 erscheint wie aus heiterem Himmel ein Papierwerk mit dem Namen: ›Bitcoin A Peer-to-Peer Electronic Cash System‹. Der Name Satoshi bleibt in der Community aktiv und kommuniziert mit anderen bei der Entwicklung der Blockchain. Die letzte Nachricht in den Bitcoin-Foren wird im Dezember 2010 veröffentlicht, nachdem die CIA einen Programmierer von Bitcoin zu sich eingeladen hat.
Obwohl unbestätigte private Nachrichten vom April 2011 aufgetaucht sind, ist diese Person der Öffentlichkeit nicht bekannt!
Ist Satoshi Nakamoto eine erfundene Figur? Ein Mysterium, um nicht auf die wahre Quelle –die Drahtzieher – und somit auf bestimmte Gruppen aufmerksam zu machen?

Es scheint, als habe man 2008 mit der Veröffentlichung der ersten Kryptowährung und der ersten digitalen Währung einen Anstoß unter verdeckter Flagge gestartet. Eine Verschleierung, um die folgende digitale Transformation ins Rollen zu bringen, die nicht nur Währungen, sondern weitere Prozesse in der Finanzbranche (Digitales Zentralbankgeld) und der Umgestaltung unserer direkten Umgegung beinhaltet (Digital-ID, Corona-App, Social-Credit-System, CO2 Fußabdruck etc.).

Ein weiterer Punkt, der dies untermauert oder zumindest aufhorchen lässt, sind die US-Patente 5724279 und 6081598 aus den Jahren 1998 und 2000 einer Person namens ›Wei Dai‹, die Microsoft zugeordnet werden.
Es heißt, Wei Dai und Adam Back seien die ersten beiden Personen, die von Satoshi Nakamoto kontaktiert worden sind, als er 2008 Bitcoin entwickelt hat.

Eine weitere Person namens Nick Szabo, ein Krypto-Experte, der BitGold gegründet und den Begriff ›Smart Contracts‹ geprägt hat, erscheint immer wieder in Verbindung mit dem Namen Satoshi, Bitcoin und in Zusammenhang mit dieser Erfindung bzw. Einführung.
BitGold aus dem Jahr 1998 scheint der Vorläufer von Bitcoin zu sein.

Im Jahr 2014 führt das ›Aston University Centre for Forensic Linguistics‹ eine linguistische Studie über das Whitepaper von Bitcoin aus 2008 durch, um der Identität von Satoshi Nakamoto auf die Schliche zu kommen. Die Gruppe gelangt aufgrund sprachlicher Ähnlichkeiten zu dem Schluss, dass es sich bei Nick Szabo um Nakamoto handelt.

Der Grund für den Schöpfer von Bitcoin anonym zu bleiben, könnte mit dem Wert der Dezentralisierung zusammenhängen und natürlich mit seiner eigenen Sicherheit.

Was würden wir tun, wären wir die Person, die Bitcoin entwickelt hat? Veröffentlichen, ohne uns selbst darzustellen?
Sogar kleinste Dinge geben wir in jedem Forum und Social-Media-Portal preis, nur um ein bisschen Anerkennung zu erhaschen.
Heute habe ich einen Kuchen gebacken, schaut her!
Mein Hund hat sich auf seine Hinterbeinchen gestellt und mir sein Pfötchen gegeben!
Doch bei einer bahnbrechenden Entdeckung wie dem Bitcoin zieren wir nicht eine Seite mit unserem bildlichen Antlitz noch stellen uns auf irgendeine Weise in den Vordergrund, um die gebührende Anerkennung zu erhalten?

Ein weiterer sehr interessanter Punkt ist das Bitcoinvermögen dieser legendären Figur.
Wie viel Bitcoin besitzt der Account ›Satoshi Nakamoto‹?
Es wird vermutet, dass über diesen Account beim Mining unterschiedliche Adressen verwendet werden (20 000 und mehr). Ebenso, dass Bitcoin-Wallets denen gehören, die mit den Konten Nakamotos in Verbindung stehen und zusammen 1,1 Millionen BTC enthalten. Die meisten der Adressen gehören nur theoretisch dieser legendären Figur. Nakamotos ursprüngliches Konto, das ›Genesis-Wallet‹, hat im Januar 2024 etwa 100 BTC erreicht, als ein Unbekannter 26,91679286 BTC übertrug, die einem momentanen Wert (Dez. 2024) von 2 817 403 US-Dollar (zwei Millionen achthundertsiebzehntausend) entsprechen. Zum Zeitpunkt der Übertragung waren es etwa 1,2 Millionen US-Dollar.

Gehen wir der Behauptung nach, alle mit dem Namen Satoshi Nakamoto verbunden Wallets beinhalten 1,1 Millionen BTC.
1,1 Millionen BTC entsprechen nach aktuellem Kurs 115 350 873 000 US-Dollar (einhundertfünfzehn Milliarden dreihundertfünfzig Millionen achthundertdreiundsiebzigtausend).
Betrachten wir den momentanen Kurs eines BTC von 104 670,86 US-Dollar (Stand 17. Dezember 2024), der online angegeben wird, ist es durchaus glaubwürdig, dass über diese Verschleierung schon zu Beginn der Bitcoin-Entwicklung eine gewisse Profitstrategie und Verschleierunstaktik entworfen wurde, damit große Werte auf digitaler Ebene generiert werden konnten. Das Gleiche sehen wir überall auf der Welt!
Durch ausgefeilte Vorarbeit wird so ein Monopol in einem speziellen Bereich erschaffen. Der Vorteil für die Erfinder liegt klar auf der Hand, denn sie kontrollieren darin alles. Zudem haben sie zwischenzeitlich enorm viele künstliche Werte gebildet.
Eine alte Kaufmannsweisheit besagt: ›Ein jedes Ding ist wert, was ein Käufer dafür zu zahlen bereit ist.‹

Auf der Webseite von Bitcoin.org steht geschrieben (Dezember 2024)
Als neuer Benutzer können Sie mit Bitcoin beginnen, ohne die technischen Details zu verstehen.

Darlegung 2, Bitcoin – Kryptowährung
Cypherpunks und die Mission ›Privatsphäre ist oberstes Gebot‹
Eine aktivistische Gruppe, die sich Cyhperpunks nennt, beginnt eine Währung mit dezentralem Kassenbuch und einem ›Proof-of-Work‹ zu entwerfen.

Bereits sehr früh erkennen einige, wie notwenig es ist, eine Währung zu entwickeln, die nicht von den Banken kontrolliert werden kann, bei der innerhalb des Netzwerks jeder Einzelne gleichgestellt ist und keiner dem anderen vertrauen muss. Denn das übernimmt der ›Proof-of-Work‹. Die Validierung der Blöcke kann jedes Gerät innerhalb des Netzwerkes gewinnen und somit die Belohnung kassieren. Hierbei entfällt die Notwendigkeit des Vertrauens, da alle Rechner im Netzwerk an der Validierung beteiligt sind und es einen unabhängigen Mechanismus gibt, der Betrug unmöglich macht.

Vor einigen Jahrzehnten setzen sich die Cypherpunks für Freiheit und Sicherheit im Internet ein. Eine unabhängige Währung soll entstehen, bei der niemand die Kontrolle allein besitzt, sondern alle innerhalb des Netzwerks.
Die Gruppe selbst hat keine Erfahrung mit Geld und den dahinterstehenden wirtschaftlichen Prozessen und bittet daher um Hilfe. Und hier kommt der Name ›Satoshi Nakamoto‹ ins Spiel.

Am 31. Oktober 2008 veröffentlicht Satoshi das Whitepaper zu Bitcoin. Er sendet es an eine Empfängerliste, die aus Mitgliedern der Cypherpunks besteht.
Er passt den Zeitpunkt ab und drückt den Startknopf in dem Moment, als die Finanzmärkte am Boden liegen.
›Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System‹. Das Dokument umfasst acht Seiten. Sehr detailliert beschreibt er darin alle technischen Prozesse. Ein paar Monate später veröffentlicht Satoshi den Code (Open Source).

Kaum erschienen, deklariert das FBI Bitcoin zum größten Marktplatz für Kriminelle, auf dem Tausende Drogendealer ihre Ware verkaufen würden.
Schon kurze Zeit darauf sprießen Kryptowährungen wie Pilze aus dem Boden. Jeder will seine eigene Krypto kreieren, sie aufsteigen sehen und etwas vom Kuchen abhaben.
In Verbindung: CryptoParty, Edward Snowden, London Hackspace.

Bitcoin ist am Anfang keineswegs perfekt. Er hat Schwachstellen und kann leicht lahmgelegt werden, was aber nicht geschieht.
Es heißt, niemand habe Bitcoin damals ernst genommen, weshalb er auch so unbeschadet davongekommen sei und letztendlich verbessert werden konnte. Das Spielgeld, wie es heute noch viele bezeichnen, war es nicht wert.

Eric Hughes der Cypherpunks schrieb: Im elektronischen Zeitalter ist Datenschutz in einer offenen Gesellschaft unabdingbar. Wir können von Regierungen, Konzernen und anderen großen, gesichtslosen Organisationen nicht erwarten, dass sie unsere Privatsphäre aus reinem Wohlwollen schützen!
Wir wissen, dass jemand Code zum Schutz der Privatsphäre entwickeln muss, und das werden wir tun.

Bitcoin hat sich in den letzten 10–15 Jahren zum leistungsstärksten Vermögenswert aller Klassen (einschließlich Aktien, Rohstoffe und Anleihen) entwickelt. Der Preis für einen Bitcoin liegt im Jahr 2010 bei 0,39 US-Dollar und davor sogar bei ›NULL‹. Inzwischen ist er um mehr als das 250 000-Fache (zweihundertfünfzigtausend) gestiegen.
Hinweis: Bitcoin ist immer noch nicht offiziell als Währung anerkannt. Währungen werden aber nicht nur durch Regierungen zu offiziellen Zahlungsmitteln, sondern auch durch die Menge an Personen, die sie weltweit nutzen!

Bitcoin hat einen zähen Start. Die ersten Coins, die von Satoshi Nakamoto geschürft werden, haben keinen Wert.
Und es gibt das Problem des ›Double-Spendings‹.
Dabei geht es um die Sicherstellung, dass ein und derselbe Betrag nicht mehrmals ausgegeben wird.
Physikalisches Geld ist weg, sobald es einmal ausgegeben wird. Bei digitalen Gütern ist das in der Regel nicht so, weil sie kopiert werden können.

Beispiel: Mit digitalem Geld wird eine Zahlung getätigt. Zuvor wird das Geld kopiert. Somit ist es ein zweites Mal vorhanden und könnte erneut ausgegeben werden. Digitale Inhalte können unendlich oft kopiert werden, vorausgesetzt der Speicher lässt dies zu und kein Sicherheitsmechanismus verhindert das!

Fortsetzung folgt

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