Es regnet
Es regnet in Strömen.
Die Zeit scheint still zu stehen.
Tränen laufen mir über das Gesicht.
Die Regenwolken verdichten sich.
Gewitter kommt ins Spiel.
Atme ich?
Ich fühle mich leer, nutzlos,
so unscheinbar,
bin verunsichert.
Du kannst dich nicht an mich erinnern,
weist nicht mehr, wer ich bin.
Aber ich kenne dich.
Gemeinsam sind wir durch dunkle Zeiten gegangen, Hand in Hand.
Ich habe dich unterstützt, alles für dich getan.
Doch du hast mich im Stich gelassen und dafür hasse ich dich.
Hey,
ich bin es,
dein schlechtes Gewissen.
Jemand, der sich bemühte,
dich in die richtige Bahn zu lenken.
Jemand, den du ignoriert hast,
weil er nur versuchte, deinem Leben wieder einen Sinn zu geben.
Wenn ich dich lächeln lasse,
fühle ich mich besser.
Dann geht es mir einen Moment lang gut,
doch trotzdem traue ich diesem Lächeln nicht.
Ich glaube auch nicht den Gedanken,
die mir sagen,
dass es nicht meine Schuld ist.
Ich will endlich aufwachen.
Ich möchte nicht weinen,
dich nicht weinen zu lassen.
Beherrsche mich,
wenn wir diese Bilder sehen und die selben Gedanken denken.
Ich realisiere, ich lebe.
Wäre es nicht gerechter,
wenn es anders gekommen wäre?
Wenn ich gegangen wäre?
Du wärst frei.
Gesund und unabhängig.
Bereit, für reine Gedanken.
Ohne Gift, ohne Hass.
Es regnet in Strömen.
Tränen fließen über mein trauriges Gesicht.
Hörst du genau hin, kannst du es hören.
Ein Ende ist nicht in Sicht.