Direkt zum Inhalt
Die Community für Leser
  • Babas Vermächtnis • Michael Hetzner

Buchtitel: Babas Vermächtnis
Autor: Michael Hetzner
Buchcover: Michael Hetzner
Genre: New Adult, coming-of-age, Selbstfindung, Romance and Crime, Fly-and-road-Story
Seitenanzahl Taschenbuch: 224
Format:

Klappentext:
Die Story: Gucci oder Prada, Porsche oder Mercedes? So viele Entscheidungen am frühen Morgen ...
Als Nichte des russischen Präsidenten ist Swetlana privilegiert. Geld regiert die Welt und so hat sie früh gelernt, mit entsprechenden Scheinchen Ärgernisse aus der Welt zu schaffen.
Doch so oberflächlich ihre Welt voll Glitter und Glamour erscheinen mag - Swetlana ist talentiert, intelligent und sucht ihren Platz im Leben.
Das Sternbild des Einhorns werde ihr den Weg weisen, meinte Baba einst, und sie möchte gern den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Großmutter erfüllen.
Doch das ist leichter gesagt als getan.
Auf ihrer Reise nach St. Petersburg erweist sich der Mann ihrer Träume als Reinfall, dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und sie muss vor einer Verbrecherbande fliehen.

Zum Inhalt:
Die schöne Swetlana, 19 Jahre, lebt im vornehmen Hamburger Stadtteil Harvestehude. Sie ist die Tochter des schwarzen Rasputin, so genannt wegen seiner dunklen Hautfarbe. Die Familie stammt aus Sankt Petersburg. Sie musste Russland jedoch urplötzlich verlassen als der schwarze Rasputin seinem Bruder, dem weißen Rasputin, und russischen Präsidenten politische Konkurrenz machen wollte. Sie beschließt, eine Reise nach Russland auf den Spuren ihrer verstorbenen und heißgeliebten Baba zu machen. Dort stößt sie auf Aljoscha, einen Kleinkriminellen mit wunderschönen Augen – den Augen ihrer Großmutter. Ihm gibt sie sich in dieser Nacht hin. Am nächsten Morgen werden die beiden unsanft geweckt. Denn der unbekümmerte Lebenskünstler Aljoscha ist Mitglied der Diebe im Gesetz, einer weitverzweigten Verbrecherorganisation. Und er hat einen tödlichen Verstoß gegen deren Ehrenkodex begangen – er hat mit der Geliebten des Anführers geschlafen. Jetzt kann nur noch Swetlanas Onkel, der russische Präsident, handeln. Sie sucht ihn im Kreml auf, aber alles entwickelt als schwieriger als gedacht. Lesepobe Hamburg 2018 Der große Rasputin ist schrecklich wütend. Das kann sie bis in den zweiten Stock hören. Er hat seine AK 47, sein Fräulein Kalaschnikow, auf Dauerfeuer gestellt. Die Kugeln rasen mit 700 Meter pro Sekunde aus dem Lauf. Muss der große Rasputin jetzt schon mitten in der Nacht seinem Hobby nachgehen? An Schlafen ist nicht mehr zu denken. Swetlana öffnet die Augen und vergräbt sich ein letztes Mal in der roten Decke und genießt das Satin, das ihre Haut streichelt. Die Kalaschnikow hämmert wieder los. Pro Minute können 600 Schuss durch den Lauf rasen. Rein theoretisch, denn das Bananenmagazin der AK 47 fasst nur dreißig. Macht acht Euro und neunzig Cent pro Magazin. Aber so viel zahlt er natürlich nicht. Als Großhändler sitzt er an der Quelle. Mit einer Stückzahl von tausend Schuss oder zwanzig Kalaschnikows braucht man ihm gar nicht erst zu kommen. „Schau dich am Hauptbahnhof oder am Hafen um und stiehl mir nicht meine Zeit“, sagt er dann verächtlich.

Michael Hetzner