Ich und mein inneres Kind
ICH: Ich habe dich lange ignoriert. Weil dein Weinen mich erinnert hat.
KIND: Ich habe laut geschrien. Aber du warst beschäftigt mit Überleben.
ICH: Ich dachte, ich müsste stark sein. Für dich. Gegen dich. Trotz dir.
KIND: Ich wollte keine Stärke. Nur, dass du kommst. Nicht gehst.
ICH: Ich habe dich gefürchtet. Deine Sehnsucht. Deine Verletzlichkeit. Dein Glaube an Menschen.
KIND: Ich habe dich vermisst. Trotz allem. Noch immer.
ICH: Und jetzt? Wie vertraut man sich selbst zurück?
KIND: Langsam. Mit zitternden Händen. Und offenen Augen.