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Asteroiden, Bankkonten und das Leben

Der Mensch entwickelt sich angeblich seit etwa 1 Million Jahren. Die von uns als primitiv bezeichneten Dinosaurier haben 165-180 Millionen Jahre auf unserem geliebten Planeten gelebt. Sie sind laut Wissenschaft durch einen Asteroiden namens Chicxulub, der im Meer vor Mexiko landete, ausgelöscht worden. Etwa drei Viertel aller Arten verschwanden. Einige vollständig, andere wurden nicht einmal angekratzt!
Nach neuen Erkenntnissen ist möglicherweise die Nahrungskette der ausschlaggebende Punkt gewesen, zudem das fehlende Licht, das damals durch Ruß und Staub, die in die Erdatmosphäre geschleudert wurden, nicht mehr den Weg auf die Erde fand. Ozontreibendes Plankton war das erste Glied in dieser Nahrungskette und alles, was in der Hierarchie danach kommt, war von ihm abhängig.
Die kleinsten Lebewesen im Meer fressen Plankton, diese werden von größeren Fischen gefressen und so weiter.
Das fehlende Licht war diesen wissenschaftlichen Berichten zufolge der zweite Hauptgrund für das Aussterben der Arten. Kälte kühlte die Meere ab und natürlich die Erde.
Die fehlende Wärme der Sonne in der Erdatmosphäre und folgende Dunkelheit waren es, weshalb so viel Leben von der Erde verschwand.
Ohne Sonnenlicht konnten die pflanzenartigen Trieblinge des Ozeans nicht fotosynthetisieren, die Nahrungsversorgung brach vermutlich von unten nach oben zusammen.

Vor allem sollen zwei Eigenschaften der Lebewesen über deren Tod und Überleben entschieden haben: Punkt 1: die Größe und Punkt 2: die Toleranz gegenüber Dunkelheit.
Punkt 1 betreffend kam nur Plankton in das Modell. Größere Lebewesen, besonders die mit viel Appetit, verhungerten. Diese Strafe für die Größe gab es schon zuvor bei Massensterben.
Kreaturen, die es gewohnt waren, in Dunkelheit zu leben, hatten viel höhere Überlebenschancen, erst recht wenn sie mit viel weniger Energie auskamen als andere Lebewesen. Die gleiche Logik gilt für die Haie, Rochen und Mollusken, die die Katastrophe überlebt hatten.
Der Kohlenstoffanstieg nach der Katastrophe, so groß er auch war, hinterließ ein überraschend schwaches Resultat darauf, wer weiterlebte und wer starb. Hunger und Dunkelheit sind anscheinend die Hauptauslöser für das Sterben der Arten gewesen. Wärme und Nahrung unterstützt das Leben. Wärmere Meere sind kein schlechtes Zeichen, ganz im Gegenteil.
Menschen sind fehlbar, das erleben wir jeden Tag auf`’s Neue.
Unsere Geschichte besteht größtenteils aus Aussagen, die wir weder auf Richtigkeit geprüft haben noch auf Wahrheit. Bei der Wahrheit gibt es keine Versionen, nur weil zu einem bestimmten Zeitpunkt die Erkenntnis oder die Werkzeuge gefehlt haben.

Wenn das Leben einen Weg findet, wird es ihn gehen!
Menschen, die sich nicht mit regulären Mitteln ernähren können (z. B. Nahrungsmittel kaufen), werden sich entweder einschränken und/oder unkonventionelle Wege (stehlen, Gewalt anwenden) beschreiten, um zu überleben. Asteroiden, die auf der Erde einschlagen, sind nicht mit künstlichen, durch Menschen gemachte Katastrophen vergleichbar. Die Menschheit kann ihre Fehler und durch sie entstandene Krisen korrigieren, ohne Artgenossen weiteren Schaden zuzufügen, den Willen dazu vorausgesetzt. Einem ankommenden Felsbrocken von der Größe eines Berges können wir nicht entgehen.
Jedes Lebewesen wird in der Not alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um zu überleben. In einem System, das die einen bevorzugt und die anderen benachteiligt oder gar verhungern lässt, wird es unweigerlich zu mehr Gewalttaten kommen.

Durch vom Menschen gemachte Krisen und entwickelte Spiralsysteme entsteht immer mehr Lebensungleichgewicht.
"Daten des World Bank Financial Inclusion Project zeigen eine enorme Lücke in der globalen Finanzwelt: Global haben demnach 1,54 Milliarden (27 %) Erwachsene kein Bankkonto und weitere 2,82 Milliarden (50 %) sind ohne Kreditkarten oder formelle Kredite. Etwa 44 % aller Erwachsenen auf dem Planeten sind auf Bargeld angewiesen!"
Eine globale Umstellung auf bargeldlosen Zahlungsverkehr ist somit weder möglich noch sinnvoll.
Abgesehen von vielen offen Fragen, die eine Aktion in solch einer Größenordnung hinterlassen würde, ist es kein Nachteil, kein Bankkonto zu besitzen oder Bargeld zu nutzen!

In vielerlei Hinsicht ist der Plan, auf digitales Geld anstatt auf Nachhaltigkeit und Sinn zu setzen, mit den Hauptursachen des Artensterbens durch den Asteroiden Chicxulub zu vergleichen. Kälte und Dunkelheit ersetzen Wärme und Nahrung.
Nur jene mit einem prall gefüllten Bankkonto fühlen sich auf der sicheren Seite, die breite Masse hat dabei das Nachsehen. Ebenso wie bei dem Asteroideneinschlag, bei dem die damaligen Lebewesen kein Mitspracherecht hatten, ist digitales Geld das Gegenteil einer Lösung für das Leben.
Zurzeit sind mehrere Milliarden Menschen ohne Bankkonto oder ohne Kreditkarte, was keinesfalls ein Nachteil ist. All diese Menschen zahlen mit Bargeld oder anderen physischen Mitteln. Etwas, das jeder in die Hand nehmen kann und das fühlbar ist. Digitale Produkte sind wie eine Seifenblase, die beim geringsten Windstoß zerplatzen kann.
Ohne Strom – keine Funktion!
Bei Willkür – keine Funktion!
Bei Fehlern – oftmals keine Funktion!
Im Kriegszustand – wahrscheinlich keine Funktion!
Ohne Kühlung (Trinkwasser) – keine Funktion!
...
Auf etwas, das wir nicht ändern können, müssen wir uns vorbereiten (Asteroideneinschlag), auf etwas, das wir ändern können, müssen wir sinnvoll und zum Schutz des Lebens reagieren.
Das impliziert gesunde Lebensmittel, bessere Verpackungen, sanitäre Anlagen etc. und weniger Abhängigkeiten zu digitalen Produkten, die unter anderem lebensnotwendiges Trinkwasser verschwenden und genau das Gegenteil von dem bewirken, das für alle Menschen gut ist.

https://www.nature.com/articles/s41586-026-10541-4?error=cookies_not_supported&code=346f7c81-f022-4165-8049-d33d7b5ad1cd
https://www.earth.com/news/life-in-total-darkness-foraminifera-survive-with-no-light-or-oxygen/
https://finance.yahoo.com/news/world-bank-1-7-billion-152239354.html
https://www.weforum.org/stories/2018/06/chart-of-the-day-where-adults-lack-access-to-a-bank-account/

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